Weltfrauentag – auch für Männer

Der jährliche Gedenktag, der seit 1911 hinweist auf Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation.

Ein Tag im Jahr für Frauen, einen für Kinder und der Rest des Jahres sind dann halt Männer-Tage, oder?

Seit ich vor eineinhalb Jahren angefangen habe mich selbst etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und mehr Verantwortung für mich zu übernehmen, waren es mit großer Mehrzahl Frauen, die mich angestoßen, gefordert, gefördert, gestützt und beschützt haben.

Es waren Frauen, die als Vorbild dienten, weil sie vorgelebt haben, wie man seine Schwächen erkennt, fühlt, betrachtet, ehrlich kommuniziert und transformiert. Auch und gerade wenn es galt, mit Angst im Herz, mit dem Kopf voran mutig ins kalte, unbekannte Wasser zu springen. Um sich zu entwickeln und nicht einfach stehenzubleiben.

Mir ist klar, dass es auch heute noch viele Nachteile für Frauen gibt, die wir gerne früher als später ausräumen dürfen, aber Sorgen mache ich mir nur um das andere Geschlecht.

Bei dem Tempo, in dem viele Frauen gerade unterwegs sind, wird es für uns mittelalte Herren der Schöpfung ziemlich schnell, ziemlich eng werden.

Wir sind nicht hier auf dem schönen Planeten, um ab dem 30sten Lebensjahr nur noch die Erziehung unserer Haustiere und unsere Kochkünste zu verfeinern. Eine Bucket List sollte nicht Orte enthalten, oder Dinge, die man mit Geld regeln kann, sondern persönliche Entwicklungsschritte.

Liebe Mit-Männer, wenn Eure Frauen, Freundinnen oder Töchter etwas erzählen über persönliche Entwicklung oder das Verlassen von Komfortzonen, dann würde ich an Eurer Stelle zuhören und mitmachen, bevor ihr den Anschluss verliert. Manchmal trifft man zufällig einen Jugendfreund, der sich nicht weiterentwickelt hat, seit der Schule. Sind immer kurze Gespräche ohne den Wunsch nach zukünftigen Begegnungen. Schlimm, oder? 😉

Schönen Weltfrauentag Euch allen!

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