Sorry, die Seite ist gerade im Umbau – es wird noch ein paar Tage dauern, bis hier wieder alles beieinander ist. Bei Fragen: Email Adresse steht unten auf der Seite. Liebe Grüße! Sept 2026
In Dir reden fünf Stimmen gleichzeitig. Du hörst auf die lauteste.
Verstand, Instinkt, Ego, Intuition, Seele. Jede hat eine Aufgabe, keine hat den Überblick. Ich helfe Dir, sie auseinanderzuhalten. Danach werden Entscheidungen und das Leben insgesamt erstaunlich leicht.
Verstand
Instinkt
Ego
Intuition
Seele
Vielleicht kennst Du das
- Du hast eine Entscheidung wochenlang durchgerechnet und weißt immer noch nicht, was Du eigentlich willst.
- Du kannst seit Jahren völlig korrekt erklären, warum Du bist, wie Du bist – und änderst trotzdem nichts.
- Du reagierst manchmal heftiger, als die Situation es hergibt, und wunderst Dich hinterher selbst darüber.
- Du hast ein ungutes Gefühl bei einem Menschen, einem Job, einer Entscheidung – und redest es Dir aus, weil Du keine Begründung dafür findest.
- Von außen sieht alles gut aus. Alles optimiert, alles im Griff. Nur kommt da nichts mehr.
Dann redet in Dir gerade die falsche Stimme zu laut. Das lässt sich ändern.
Wer da eigentlich redet
| Verstand | Rechnet, plant, spielt Zukunft durch. Spricht in ganzen Sätzen und klingt deshalb immer glaubwürdig. Nur lassen wir ihn auf Automatik laufen und fragen ihn Dinge, für die er das falsche Werkzeug ist – als würdest Du einen Taschenrechner entscheiden lassen, welcher Blumenstrauß der richtige ist. |
| Instinkt | Sichert das Überleben, über Hormone und Reflexe. Sehr zuverlässig – nur beruht er auf Lebensumständen von vor zehntausend Jahren. Er zieht Dich hungrig im Supermarkt zu genau den Regalen, die Dir nicht guttun. Und er mischt sich in Gefühle, von denen Du glaubst, sie kämen aus dem Herzen. |
| Ego | Passt auf, dass Du nicht zu kurz kommst, und beschützt Dich vor Gefahren. Echte Gefahren gibt es kaum noch, also erklärt es andere Dinge zur Gefahr: einen schiefen Blick, eine Bemerkung, eine Absage. Es denkt bis heute Abend, nicht bis nächstes Jahr. Und es versteckt genau die Wunden vor Dir, die Du anschauen solltest. |
| Intuition | Herz und Bauch. Nehmen wahr, was der Kopf nicht sieht, und können es nicht begründen. Deshalb überstimmst Du sie ständig. Du weißt einfach etwas, ohne zu wissen, warum – die Beweise wirst Du nie bekommen. |
| Seele | Zieht in eine Richtung, ohne zu erklären. Meldet sich in Zufällen, die alle dahin zeigen, und in dem Gefühl, dass etwas leicht geht oder eben zäh bleibt. Die leiseste Stimme. Die, die am längsten braucht, bis man sie hört. |
Keine dieser Stimmen lügt. Jede macht ihren Job. Nur hat keine den Überblick – und wer immer der lautesten folgt, wundert sich, warum das Leben so anstrengend ist.
Ausführlicher habe ich das hier aufgeschrieben: Die unterschiedlichen Stimmen im Körper →
Was sich ändert, wenn Du sie auseinanderhalten kannst
Du merkst mitten im Ärger, welcher Teil von Dir da gerade beleidigt ist und nimmst ihn nicht mehr für bare Münze.
Du erkennst, welche Entscheidungen in den Kopf gehören und welche dort nichts verloren haben.
Du hörst auf, Dir Deine eigenen Gefühle auszureden, nur weil Du sie nicht begründen kannst.
Du siehst, welche Deiner Gründe echte Gründe sind und welche Ausreden, die Dich in der Komfortzone halten.
Du entscheidest schneller und bereust seltener.
Vieles wird leichter. Nicht weil die Probleme verschwinden, sondern weil Du aufhörst, Dir selbst im Weg zu stehen

Wie ich arbeite
Wir reden. Das ist erst mal alles.
Ich frage nach, bis wir bei dem sind, was wirklich im Weg liegt – und nicht bei der Geschichte, die Du Dir darüber erzählst. Mich interessiert selten, was passiert ist. Mich interessiert, was es mit Dir gemacht hat.
Ich werte nicht. Besonders diplomatisch bin ich allerdings auch nicht: Wenn ich etwas sehe, sage ich es. Manchmal ist das unangenehm. Oft ist es genau das, was Dir bisher keiner gesagt hat.
Du läufst, ich begleite Dich. Ich nehme Dir keine Entscheidung ab und sage Dir nicht, wo Dein Weg langgeht – das weißt Du besser als ich. Ich sorge dafür, dass Du siehst, was Du siehst.
Wo
Videocall, Telefon, persönliches Gespräch – oder beim Spaziergang in der Natur. Nebeneinander gehend sprechen Menschen erfahrungsgemäß über Dinge, über die sie sich gegenübersitzend nicht trauen.
Für wen das ist
Es ist völlig egal, wo Du gerade stehst. Wichtig ist nur eins: dass Du bereit bist, Verantwortung für Dein eigenes Denken und Fühlen zu übernehmen. Auf Dich zu schauen und nicht auf die anderen.
Wir passen zusammen, wenn
- Du bereit bist hinzuschauen, auch wenn es kurz unangenehm wird
- Du ahnst, dass die Lösung bei Dir liegt und nicht bei Deinem Chef, Deiner Mutter oder den Umständen
- Du klare Worte aushältst
Wir passen nicht zusammen, wenn
- Du willst, dass sich jemand anders ändert
- Du jemanden suchst, der Dir bestätigt, dass Du recht hast
- Du gerade in einer akuten Krise steckst – dann brauchst Du ärztliche oder therapeutische Hilfe, und ich sage Dir das auch, statt Deine Zeit zu nehmen
Wer ich bin
Ich bin Andreas, Anfang fünfzig, ehemaliger Kopfmensch.
Mit 47 hatte ich alles optimiert. Ordentlicher Job, viele Länder gesehen, keine offenen Rechnungen – und seit zwanzig Jahren niemanden nah an mich rangelassen. Mir fiel schlicht nichts mehr ein, was da noch kommen sollte. Ehrlich gesagt war ich bereit, mir einen großen Fernseher zu kaufen und komfortabel auf den Tod zu warten.
Dann brachte ein Umzug ins Ausland das ganze Konstrukt ins Wanken. Seitdem räume ich auf: Glaubenssätze, Masken, Schutzmechanismen und die Wunden darunter.
Fertig bin ich damit nicht und werde ich nie sein. Ich kann mich immer noch stundenlang darüber sorgen, was andere von mir denken, und ich kann ziemlich selbstgefällig sein. Der Unterschied ist, dass ich das nicht mehr einfach so hinnehme.
Ich kenne den Weg. Vor allem kenne ich die Ausreden – und erkenne sie bei anderen ziemlich schnell.
Mehr über mich, und woran ich glaube: Über mich → · Woran ich glaube →

So fangen wir an
Erstgespräch, 45 Minuten, kostenlos. Du erzählst, ich höre zu. Danach wissen wir beide, ob es passt.
Danach reden wir so oft, wie Du es brauchst – und nicht so oft, wie ein Paket es vorschreibt. Per Videocall, am Telefon oder beim Spaziergang.
Zwischen den Gesprächen arbeitest Du. Das ist der Teil, den Dir niemand abnimmt.
Was es kostet
Im Moment nichts.
Ich verdiene meinen Lebensunterhalt anderweitig und muss diese Arbeit nicht verkaufen. Das ist ein Luxus, und ich nutze ihn: Ich arbeite mit den Menschen, bei denen ich das Gefühl habe, dass es etwas bringt.
Ein Ausgleich findet trotzdem statt. Mitzuerleben, wie jemand anfängt, Verantwortung für sich zu übernehmen und vorankommt, ist mir mehr wert als ein Stundensatz.
Das wird nicht für immer so bleiben. Solange es so ist, kostet es Dich nichts außer Deiner Zeit und Deiner Ehrlichkeit.
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